St. Katharina v. Siena Katholische Kirche in Lindern

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Weihbischof Timmerevers in Lindern zu Gast

Gemeindevisitation

 „In Lindern geht es den Menschen gut!“

In regelmäßigen Abständen besucht Weihbischof Heinrich Timmerevers die Kirchengemeinden im Offizialatsbezirk. Als letzte der vier Gemeinden des Dekanats Löningen kam er  nun auch nach Lindern um zu hören und zu sehen, wie es um die Kirchengemeinde vor Ort bestellt ist. Seine zentrale Frage lautete, so erklärte er im Gottesdienst am Abend, „Geht es euch gut?“ Unter diesem Leitmotiv sprach er mit Pastor Thomas Mappilaparambil sowie mit allen kirchlichen Mitarbeitern im Pfarrhausteam und in den verschiedenen kirchlichen Einrichtungen. Lindern sei als Gemeinde zwar klein, verfüge jedoch über ein umfangreiches kirchliches Angebot für die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Timmerevers zeigte sich nach zahlreichen Besichtigungen und Gesprächen sichtlich beeindruckt vom Zustand, der Ausstattung sowie der personalen Situation in den Einrichtungen. Im Seniorenzentrum äußerte er sich erfreut über die entspannte und wertschätzende Atmosphäre im Haus, das er selbst vor einigen Jahren eingesegnet hat. Begeistert äußerte er sich ebenfalls über die gute Situation des Kindergartens, der für Kinder ein traumhafter Ort zum Leben, Spielen und Lernen sei. Im Gespräch mit dem Bürgermeister Karsten Hage stellt er fest, wie unbürokratisch, effektiv und reibungslos die Zusammenarbeit zwischen politischer Gemeinde und Kirchengemeinde laufen kann. Ein Stück lebendige Kirchengeschichte wurde beim Besuch im Schwesternhaus bei den beiden Franziskanerinnen Sr. Bertolina und Sr. Helgard für ihn erfahrbar. Diese beiden „Goldstücke“, wie Timmerevers sie bezeichnete, leben und arbeiten schon seit 36  Jahren zusammen in Lindern. Sr. Bertolina feiert in diesen Tagen das goldene Ordensjubiläum und ist seit 40 Jahren in Lindern tätig.
Im gut besuchten abendlichen Gottesdienst, der vom Chor „Feel-Harmonie“ musikalisch schwungvoll begleitet wurde, nutzte Timmerevers die Gelegenheit, der Gemeinde seine Eindrücke zu schildern und gleichzeitig auf die Bedeutung  des zu entwickelnden lokalen Pastoralplans hinzuweisen.
Die Entwicklung eines lokalen Pastoralplans war auch Gegenstand des anschließenden Gesprächs mit den kirchlichen Gremien sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern. Der Einladung zu diesem Treffen waren Vertreter von 24 Gruppen und Vereinen gefolgt, so dass eine repräsentative Diskussionsrunde möglich wurde.  Unter der Moderation von Stefan Trillmich vom Offizialat diskutierten die Anwesenden in kleinen Gruppen über die fünf formulierten Optionen des  Pastoralplans. Hierbei geht es um die Frage, wie sich die Kirche vor Ort zukünftig entwickeln kann. Lindern ist bisher nicht von den landesweiten Fusionierungen betroffen. Dennoch wirken sich gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen in der Kirche auch auf die pastorale Situation in Lindern aus. Die Ergebnisse des Abends  wurden der Linderner Arbeitsgruppe, die den lokalen Pastoralplan entwirft, zur Anregung übergeben. Am Ende des Tages konnte Weihbischof Timmerevers die eingangs formulierte Frage dennoch eindeutig mit einem klaren „Ja, hier in Lindern geht es den Menschen gut!“ für sich beantworten.