St. Katharina v. Siena Katholische Kirche in Lindern

Navigationsmenüs (Bischöflich Münstersches Offizialat)

Indische Messe

Zu einem ganz besonderen Gottesdienst hatte Pastor Thomas am vergangenen Sonntag (18. Juli 2015) eingeladen. Im Rahmen des Programms zum Kirchenjubiläum erklärte und zeigte er eine Messe nach indischen Ritus mit viel Gesang und Lobpreis. Zur Unterstützung hatte er mehrere indische Priester eingeladen, die mit ihm gemeinsam den Gottesdienst zelebrierten. Unter den Gastpriestern war auch sein Neffe Manu Mappilaparambil, der zur der Zeit in Lindern weilte. Die weiteren Priester kamen aus Nachbargemeinden und aus der Nähe von Münster. Die musikalische Begleitung erfolgte durch Schwester Rosali und Pater Sebastian aus Münster. Sie hatten sehr viel zu tun, denn der indische Ritus ist sehr geprägt vom Gesang zum Lobpreis des Herrn. Obwohl  Liederhefte ausgelegt waren, war das Mitsingen für die deutschen Gottesdienstbesucher natürlich nicht möglich. In den heften konnten jedoch die Übersetzungen mitgelesen werden.  Unter anderem zum Singen waren einige indische Ordensschwestern angereist.
Im Anschluss an den Gottesdienst  gaben drei junge indische Mädchen und Frauen ihre Tanzkünste zum Besten. Nach ca. zwei Stunden (ohne Predigt) wechselten viele Kirchenbesucher ins Pfarrheim, wo ein indisches Essen vorbereitet war. Drei indische Schwestern hatten zwei Tage lang vorbereitet und gekocht, um für 200 Gäste ein gemeinsames Mahl vorzubereiten. Tüchtige Helfer aus dem Pfarrhaus und aus der Gemeinde kümmerten sich um Deko und Versorgung der hungrigen Gäste. Serviert wurde Gemüsereis und Hähnchenfleisch in einer scharfen Soße. Dazu gab es eine pikante Joghurtsoße. Die sehr ungewöhnlichen und durchaus scharfen Gewürze schmeckten den meisten Lindernern gut. Im Pfarrheim und im Innenhof entwickelte sich bei schönem Wetter schnell eine gute Stimmung. Mit Hilfe eines kühlen Getränkes ließen sich die Geschmacksnerven auch schnell wieder beruhigen. Die vielen indischen Gäste freuten sich über die vertrauten Gerüche und nutzten die Gelegenheit, sich fröhlich in ihrer Muttersprache auszutauschen.
Insgesamt war es eine sehr gelungene Aktion auch wenn einige Gäste das „Lokal“ mit dem Kommentar verließen: „ Ganz wuderboar, man `n bäten scharp was dat doch!“