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Senioren besuchen Osterblumencafé

Foto: H. Käter

 Bis auf den letzten Platz waren alle Stühle im Dörpshuus in Auen besetzt. Über 60 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung nach Auen gefolgt. Offensichtlich hatte das Seniorenteam einen guten Riecher, als man nach einem Ausweichquartier für den Seniorennachmittag im April suchte, denn eigentlich sollte die Renovierung des Saals im Pfarrheims schon gestartet sein. In Auen traf man auf große Bereitschaft der Dorfgemeinschaft, den Seniorinnen und Senioren einen schönen Nachmittag zu gestalten. Obwohl die Saison für das Osterblumencafé schon beendet war, bereiteten die Auener Frauen ein wunderbares und vielfältiges Tortensortiment vor. Einige Tortenbücher und Likörflaschen wechselten dann auch spontan den Besitzer.

Einige Gäste erschienen schon eine Stunde vor dem eigentlichen Beginn. Nach dem ansprechenden Wortgottesdienst mit Helmut Braak startete dann das gemütliche Kaffeetrinken.

Im Anschluss daran berichtete Heinz Brinkmann spannend und humorvoll von der wechselhaften Dorfgeschichte. Besonders anschaulich konnte er auch von der Sturmkatastrophe im Jahre 1927 berichten. Mit vielen alten Bildern zeigte er das Ausmaß der Verwüstung. Sogar eine Zeitzeugin, die den Sturm als Baby miterlebt und nur knapp überlebt hatte, war zu diesem Nachmittag gekommen. Interessant war natürlich auch die Geschichte zur Entstehung und Entwicklung des Dorfgemeinschaftshauses: dem Auener „Dörpshuus“.

Zum Schluss hatten die Seniorinnen und Senioren dann noch die Möglichkeit, sich mit einem Planwagen durch die Osterblumenallee fahren zu lassen. Auch dieses Angebot wurde gerne genutzt, auch wenn die eigentliche Blütezeit der enormen Anzahl von Osterglocken schon ziemlich vorbei war. Insgesamt war dies ein ganz gelungener – wenn auch außergewöhnlicher – Seniorennachmittag.